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2017-12-21 11:04

Weihnachtsfeier

Am letzten Schultag vor den Ferien gestalten wir gemeinsam eine Weihnachtsfeier. Hierzu sind alle Eltern, Freunde und Ehrenamtliche eingeladen.

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2017-12-09 10:00

Weihnachtsmarkt 2017

Unser Stand im Kastanienhof: Linzertorten, Springerle, Selbstgebackenes, Selbstgebasteltes, Rosenöle, Kräutersalze, Weihnachtskarten, Teelichthalter, Birkenstämmchen, Gipssterne und vieles mehr

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wünscht Frohe Weihnacht und einen guten Rutsch

FFS Gundelfingen > Schule > Schulprofil


Hinweis:
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Vorwort

Unsere kleine Schule ist familiär strukturiert.

 

Im Vordergrund stehen die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit des Schülers und das Leben in einer Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, voneinander und miteinander zu lernen.

Der Schulalltag soll so gestaltet sein, dass alle gerne in die Schule kommen. Das bedeutet, dass Lehrer und Schüler ungestört unterrichten und lernen können. Dies geschieht in gegenseitiger Achtung und in gegenseitigem Respekt.

Verbindliche Regeln bilden den Rahmen für ein gemeinschaftliches Verhalten. Gemeinsame Probleme können auch bei der Schulversammlung (Versammlung aller Lehrer und Schüler) besprochen werden.

Aktuelle Daten

Die Friedrich-Fröbel-Schule ist eine öffentliche Förderschule mit ca. 50 Schülerinnen und Schülern. Die Schule liegt naturnah mit einem kindgerechten Außengelände und Schulgarten am Rande von Gundelfingen. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über den ländlichen Raum nördlich von Freiburg und gehört zum Landkreis Breisgau- Hochschwarzwald.

Unsere Schüler kommen aus folgenden Gemeinden:

Umkirch, March, Glottertal, Heuweiler und Gundelfingen. Die Gemeinde Gundelfingen ist der Hauptträger der Schule und somit zuständig für das Schulgebäude und die sachlichen Belange. Sie wird dabei unterstützt durch die anderen Gemeinden des Einzugsgebietes.

Die Unterrichtsinhalte orientieren sich an dem Bildungsplan der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen (Bildungsplan der Förderschule).

Wir sind eine Halbtagesschule. Eltern werden bei der Suche nach ergänzenden Angeboten wohnortnaher und individueller Betreuung am Nachmittag unterstützt.

Seit einem Jahr gibt es dienstags einen Mittagstisch. Hier essen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern in den Klassen. Das Essen wird von Schülern der Klasse 7-9 und einer Kollegin zubereitet.

Das Ziel unseres Unterrichts und des gemeinsamen Zusammenlebens in der Friedrich-Fröbel-Schule ist geprägt durch:

Fördern-Fordern-Selbständig werden.


Wir arbeiten individuell und an den Förderschwerpunkten der Kinder orientiert in allen Klassenstufen in folgenden Handlungsfeldern:

- Erkunden der Arbeitswelt

- Freizeit gestalten

- Gesundheit macht Schule

- Orientierung in Zeit und Raum

- Natur erleben und verantwortungsvoll mit ihr umgehen

- Leben und Feste im Jahresverlauf

- Leben in der Selbständigkeit

 

Zu jedem dieser Handlungsfelder wurden Kompetenzen für jede Klassenstufe erarbeitet.

Momentan erarbeitet sich das Kollegium eine ILEB-Struktur

(= individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung).

Die Klassenbildung wird nach den individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler flexibel gestaltet.

Zur Zeit haben wir fünf Klassen:

Klasse 1-3; Klasse 3-4; Klasse 4-5; Klasse 6-7; Klasse 7-9


Wir kooperieren mit den Grund- und Hauptschulen unseres Einzugsgebietes. Werken und Sport findet in den Räumen des Gundelfinger Schulzentrums statt.

Für den Schülertransport im Einzugsgebiet steht eine öffentliche Buslinie zur Verfügung, die auf die Schulzeiten abgestimmt ist. Unsere Kinder erhalten eine kostenlose Regiokarte.



 

Schüler

Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Förderschule bezieht sich auf Schülerinnen und Schüler, deren Lernvoraussetzungen in besonderer Weise erschwert sind. Diese Erschwernisse können sich auf die Entwicklungs- und Lernprozesse in den Bereichen Wahrnehmung, Speicherung und Verarbeitung des Lernstoffs, persönliche, geistig- seelische und soziale Reifung beziehen.

Die Struktur unserer Schule ermöglicht auch eine intensive Betreuung für Schüler mit Migrationshintergrund.

Zusätzlich unterstützen ehrenamtliche Helfer und Paten Kinder, die noch Hilfe bei der sprachlichen und sozialen Integration benötigen.


 

Lehrer

An unserer Schule unterrichten Lehrerinnen und Lehrer, die in der Regel langjährige Erfahrung bei der Förderung von Kindern mit Lernproblemen haben. Diese sind Sonderschullehrer, sowie Grund- und Hauptschullehrer mit spezieller sonderpädagogischer Qualifikation.

Wir sind Ausbildungsschule des Semimars für die Sonderschullehrer-ausbildung in Freiburg.

Daher sind auch Sonderschullehreranwärter in den Unterricht eingebunden, ebenso wie Praktikanten der Pädagogischen Hochschule und verschiedener Fachschulen.

Im Unterricht nehmen individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse der Schüler breiten Raum ein. Dies bezieht sich auf Inhalte, Arbeitsmethoden, Handlungs- bzw. Erprobungsfelder. Der Unterricht basiert auf individualisierten Förderplänen und Zielvereinbarungen und dem Bildungsplan.

 

Unterrichtsprinzipien und Unterrichtsorganisation an unserer Schule

Ziele unseres Unterrichts sind:

-Stärken und Potenziale entdecken

-Schlüsselqualifikationen aufbauen

-beim Schaffen einer förderlichen Lernumgebung helfen

-Integration in das Berufsleben


Im Unterricht nehmen individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse der Schüler breiten Raum ein. Dies bezieht sich auf Inhalte, Arbeitsmethoden, Handlungs- bzw. Erprobungsfelder. Der Unterricht basiert auf individuell unterschiedlich ausgeprägten Förderplänen, Zielvereinbarungen und dem Bildungsplan.


Wichtige Unterrichtsprinzipien an unserer Schule sind:

-Die Themen werden fächerübergreifend behandelt.

-Der Unterricht ist differenziert, flexibel, handlungsorientiert, kleinschrittig und wieder-

holend.

-Der Schüler darf langsam sein (Lernen in einem größeren Zeitrahmen).

-Schüler, die aus der Regelschule zu uns kommen, haben die Möglichkeit, mitgebrachte

Grundkenntnisse zu festigen und Defizite abzubauen.


Unabhängig von den Entwicklungsschwerpunkten gelten in allen Klassen folgende unterrichtliche Schwerpunkte:

-Gesicherter Erwerb einer grundlegenden Lese, Schreib- und Rechenfertigkeit

-Stärkung der Motorik und der Wahrnehmung

-Stärkung der Anstrengungsbereitschaft und der Ausdauer

-Sicherer Umgang mit neuen Technologien



Entwicklungsschwerpunkte

In den Klassen 1 bis 3 steht die Entwicklungsförderung im Vordergrund. Dabei werden grundlegende Fähigkeiten zum Lesen, Schreiben und Rechnen lernen angebahnt.


In den Klassen 4 bis 6 sollen die Schüler lernen, ihr Arbeitstempo selbst zu bestimmen und zunehmend Eigeninitiative zu entwicklen. Durch das Kennenlernen verschiedener Sozialformen wird Methodenkompetenz aufgebaut (Mobilitätstraining: Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel; Fahrradprüfung).


In den Klassen 7 bis 9 liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Vorbereitung auf Leben und Beruf. Durch Sozialpraktikum, Berufspraktika, Waldprojekt, Party-Service und KonTiKi wird die berufliche Integration angestrebt. Erworbenen Qualifikationen und Beurteilungen werden in einem Testatheft gesammelt (Quali-Pass).

Zum Abschluss der 9. Klasse findet eine Prüfung statt. Teams aus mindestens zwei Schülern müssen ein selbst gewähltes Projekt ausarbeiten und Präsentieren.

 

Abschlüsse und Übergänge in den Beruf

Die Förderschule wird in der Regel mit dem Besuch der 9. Klasse abgeschlossen. Der Abschluss der Förderschule berechtigt Übergang in eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf in Betrieb und Berufsschule oder in einer überbetrieblichen Einrichtung, sofern die notwendigen schulischen Vorkenntnisse vorhanden sind. Andernfalls treten die Schüler in das weiterführende Fördersystem der öffentlichen (Agentur für Arbeit) oder der privaten Institutionen zur Förderung der Berufsreife ein. Nach Abschluss der Förderschule können die Schüler den Hauptschulabschluss im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) erwerben. Zunehmend gewinnt für leistungsschwächere Schüler auch die Zusammenarbeit mit dem Fachdienst „Integration“ an Bedeutung.

 

Schule als Lebensraum- sorgfältiger Umgang mit Menschen und Sachen

 

Die Schule soll den Lebensbezug des Lernens abbilden. Die Schüler sollen daher im täglichen Umgang miteinander und mit den Lehrkräften soziale Kompetenz erwerben. Sie sollen lernen, Konflikte und Probleme zu besprechen und zu lösen. Dazu gehört, dass die Schüler einander zuhören, Absprachen treffen und Kompromisse aushandeln können. Ziel ist ein respekt- und vertrauensvoller Umgang miteinander (z.B. Türen werden i. d. R. nicht verschlossen!). Der Umgangston soll angemessen sein.

Das Erledigen von Alltagsaufgaben im Rahmen der Selbstversorgung (z.B. Mahlzeiten zubereiten, Gartenarbeit, handwerkliche Grundkenntnisse) wird geübt.

Das Lernen findet in einem freundlichen und sauberen Haus statt, in welchem sich alle wohl fühlen und gerne miteinander leben und arbeiten. Die gemeinsame Gestaltung der Schule, der Klassenräume und des Schulgeländes, sowie der Schulzeit, sind Ausdruck der Teilhabe aller an diesem Prozess.


Die Schüler üben die Übernahme von Verantwortung im Rahmen von:

  • Schulversammlung

  • Diensten (Müllentsorgen, Blumenpflege, Wäschepflege)

  • Arbeitsgemeinschaften

  • gemeinsame Gottesdienstgestaltung

  • Schullandheimaufenthalten

  • gemeinsamen Ausflügen

  • Patenschaften („groß für klein“)

  • Streitschlichtung

  • Projekten (z.B. Weihnachtsmark, Wochenmarkt)

  • Projektprüfung (Teamfähigkeit)

  • Schulzeitung (2x jährlich)

  • SMV (Schüler-Mit-Verantwortung)

  • Sporttagen (Fußball-, Tischtennisturnier, Bundesjugendspielen, Schneesporttagen)

  • Vorlesewettbewerben („Leseolympiade“ in Zusammenarbeit mit anderen Förderschulen)

  • Mitwirkung an allgemeinen Schulveranstaltungen, wie Adventskranzbinden und Schulfest

  • Rotkreuzkurs

  • Raumerkundung mit der Regiokarte

  • Mitarbeit im Schulgarten

 

Wege in und aus der Förderschule

Der Schulbesuch in der Friedrich –Fröbel-Schule beginnt nicht unbedingt in der 1. Klasse. Schüleraufnahmen können in jeder Klassenstufe erfolgen.

Wir prüfen regelmäßig, ob der Schüler die gebotene Hilfestellung der Friedrich-Fröbel-Schule noch benötigt bzw. ob sie genügt. Andernfalls begleiten wir den Übergang in die Folgeschule im Rahmen der Kooperation.

Der Aufenthalt in der Schule soll nur so lange dauern wie nötig, kann aber auch die ganze Schulzeit umfassen.

 

Kooperationen

Unsere Schule ist eingebunden in ein Netzwerk von Menschen und Organisationen, die miteinander reden, Informationen austauschen, sich unterstützen und Kräfte mobilisieren zum Nutzen der Kinder:

Patenschaften zur berufl. Integration

Lesemütter

Lehrbeauftragte (z. Zt : Deutsch für Ausländer, Englisch, Musik,

Basteln/Kunst)

Hausaufgabenhilfe (Kreis ehrenamtlicher Helfer aus der Gemeinde

Gundelfingen)


Sonderpädagogischer Dienst/ Kooperation


Lehrkräfte, die den Auftrag haben, an den Regelschulen zu beraten, das Umschulungsverfahren zu begleiten und zusammen mit den Grund- und Hauptschullehrern Maßnahmen der Hilfe auf den Weg zu bringen, bilden zusammen den Sonderpädagogischen Dienst einer Schule.

Vier Kolleginnen und Kollegen arbeiten momentan im Sonderpädagogischen Dienst. Eine Kollegin hat die Aufgabe die Rückschüler zu begleiten: Drei Kollegen arbeiten sowohl vor Ort nach Bedarf bzw. Anfrage in den allgemeinen Schulen und führen eine kooperative Diagnostik durch.

An zwei Schulen (GS Gundelfingen und GHS Umkrich) gibt es schon feste Zeitfenster für die kooperative Arbeit.

 

Förderverein

Förderverein der Friedrich-Fröbel-Schule-Förderschule


Seit September 2009 gibt es an der Friedrich Fröbel-Schule einen Förderverein. Der Freundeskreis der Friedrich-Fröbel-Schule e.V. setzt sich ein für die Belange unserer Schüler:


  • Unterstützung bei den Schullandheimaufenthalten

  • Tanzen mit Peperim – Tanzlehrer aus Titisee

  • musikalische Erziehung durch Musiklehrerin Frau Fuhr

  • pädagogische Vorträge (März: Dr. Tüchelmann)

  • Anschaffung von Spielgeräten für den Pausenhof (zwei Einräder)

  • Prima Klima – ein Projekt der Caritas für die Klasse 6-7


All dies unterstützt unsere pädagogische Arbeit.

Teilbereiche der Schulorganisation

Beratungsstelle für Frühförderung


Unserer Schule ist eine Beratungsstelle für Frühförderung angeschlossen. Sie hat ihre Räumlichkeit in der Grundschule Gundelfingen. Dort wird Beratung und Förderung für Kinder im Vorschulalter angeboten. Die Mitarbeiter gehören zu unserem Lehrkörper, sind aber in ihrer Arbeit selbständig und dürfen keine Personaldaten mit der Schule austauschen.


Sonderpädagogischer Dienst/ Kooperation


Lehrkräfte, die den Auftrag haben, an den Regelschulen zu beraten, das Umschulungsverfahren zu begleiten und zusammen mit den Grund- und Hauptschullehrern Maßnahmen der Hilfe auf den Weg zu bringen, bilden zusammen den Sonderpädagogischen Dienst einer Schule.

Vier Kolleginnen und Kollegen arbeiten momentan im Sonderpädagogischen Dienst. Eine Kollegin hat die Aufgabe die Rückschüler zu begleiten: Drei Kollegen arbeiten sowohl vor Ort nach Bedarf bzw. Anfrage in den allgemeinen Schulen und führen eine kooperative Diagnostik durch.

An zwei Schulen (GS Gundelfingen und GHS Umkrich) gibt es schon feste Zeitfenster für die kooperative Arbeit.




 


Fr.-Fröbel-Schule Gundelfingen - Tel. 0761 53469 - Fax 0761 556 2368